AML-Richtlinie
Zuletzt aktualisiert: 27.08.2026
Ziel der Richtlinie
Die Plattform verhindert Missbrauch für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Dazu gehören Identitätsprüfung, Transaktionsmonitoring und Meldewege an zuständige Stellen, soweit gesetzlich vorgeschrieben. Spielerkonten ohne nachvollziehbare Mittelherkunft können eingeschränkt werden.
Kundenprüfung (CDD)
Vor höheren Auszahlungen oder bei Risikomerkmalen werden Ausweis, Adresse und ggf. Zahlungsbelege angefordert. Politisch exponierte Personen und Sanktionslisten werden gegengeprüft. Unvollständige Unterlagen verzögern oder stoppen Auszahlungen, bis die Lücke geschlossen ist.
Monitoring und Schwellen
Ungewöhnliche Muster — etwa rasche Ein-/Auszahlungszyklen ohne Spielaktivität, strukturierte Kleinbeträge oder abweichende Empfängerkonten — lösen manuelle Reviews aus. Schwellen orientieren sich an Risiko und regulatorischen Vorgaben der MGA-Lizenz.
Pflichten der Nutzer
Du darfst nur eigene Zahlungsmittel nutzen und musst wahrheitsgemäße Angaben machen. Das Teilen von Konten, das Verschleiern der Mittelherkunft oder die Nutzung von Drittpersonen ist untersagt und kann zur Sperre sowie zur Meldung führen.
Aufbewahrung und Schulung
Relevante Unterlagen werden für die gesetzlich vorgesehene Dauer gespeichert. Mitarbeitende mit Kundenkontakt erhalten regelmäßige Schulungen zu Erkennungsmerkmalen und Eskalationswegen. Externe Dienstleister arbeiten unter Weisung und Vertraulichkeitsauflagen.
Kontakt bei Verdachtsfällen
Interne Meldungen laufen über Compliance. Spieler mit Rückfragen zu Dokumentenanforderungen nutzen den Support mit Ticket-ID. Auskünfte zu laufenden behördlichen Verfahren werden nur im gesetzlich zulässigen Rahmen erteilt.